Tipps zum Biegen und Knicken der Bausätze
Man braucht ein dünnes und kräftiges Werkzeug mit gerader Klinge. Ein stabiles Teppichmesser oder ein Stahllineal oder ähliche Werkzeuge sind auch geeignet. Idealerweise ist die Klinge so lang wie der Knickfalz. Es geht aber auch mit kürzeren Werkzeugen. Der Untergrund sollte leicht nachgeben. Weicher Karton oder wie hier gezeigt ein großer Radiergummi ermöglichen es dem Material, nachzugeben und bieten gleichzeitig eine stabile Unterlage.
Das gezeigte Beispiel läßt sich natürlich auf andere Modelle übertragen; die Masten sind wegen ihrer schmalen Elemente etwas schwierigen zu knicken, deswegen ahben wir sie als Beispiel genommen.
Alternativ zu dem hier gezeigten Vorgehen kann man auch ein spezielles Werkzeug verwenden. Ganz neu im Programm ist das Biegewerkzeug "The Bug"
Ansetzen des Werkzeuges
Rechtwinklig Druck langsam erhöhen |
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Es reicht aus, wenn der Knickfalz leicht angeknickt ist |
Nacheinander alle drei Knickfalze anknicken |
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Das Knicken auf 90 Grad ist dann nicht mehr schwer. Eine Flachzange und schrittweises Biegen bringen uns dem Ziel näher. |
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Sollte doch mal eine Delle entstanden sein, kann man mit einer Flachzange oder - wie hier gezeigt - einer etwas breiteren Zange die Stelle wieder geradebiegen. Keine Sorge, das Material ist stabil genug. |
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Die beiden aufeinander treffenden Teile werden mit normalem Elektroniklot verlötet. Alternativ kann auch unser spezielles Lötzinn zusammen mit Lötöl verwendet werden. |
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Kleine Unebenheiten lassen sich mit der Schleifscheibe oder einer feinen Schlüsselfeile bereinigen. Normales Schmirgelpapier geht zur Not auch. |
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Fertig! Jetzt muss nur noch lackiert werden. Was sich hier durch die ausführlichen einzelnen Schritte sehr kompliziert darstellt ist in Wirklichkeit eine Sache weniger Minuten. Wer gleich mehrere Masten hintereinander baut, wird merken, wie schnell man Routine bekommt und wie problemlos daraufhin die Arbeitsschritte von der Hand gehen. Viel Erfolg! |











