Vier Turmmasten 14 Meter für die Oberleitung
Produktbeschreibung
Die etwa 14 Meter (im Modell ca 8,5 cm incl. Sockel) hohen Masten dienen als Halterung für Querträger der Oberleitung. Dem Bausatz liegt eine einsprechende Halterungsschelle und ein stabiler Betonsockel bei. Der Betonsockel kann mit dem Untergrund fest verschraubt werden, so dass eine tragfähige Konstruktion entsteht. Es besteht die Möglichkeit, fertig konfektionierte Oberleitung einzusetzen, oder, wer es etwas feiner mag, die Abspannung durch Quertragwerke selber herzustellen.Die Platine im Lieferzustand

- Eine Platine 10 x 8 cm, Neusilber 0,1 bis 0,2 Millimeter dick
- 4 Masten, 85 mm Höhe mit Betonsockel und Halterung für Tragseil
Zusammenbau und Lackierung
Die
Masten und Sockel werden mit einem scharfen Messer, einem
Seitenschneider oder einer kräftigen Schere aus dem Rahmen entfernt und
entgratet. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Erst innen lackieren und
dann biegen und verkleben, oder erst verkleben oder verlöten und
anschließend lackieren. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist es
dann nicht mehr ganz so einfach, den Mast innen zu lackieren. Stabiler
ist es, erst alles zu verlöten udn dann zu lackieren. Airbrush macht
das etwas einfacher.
Wie auch immer man sich entscheidet, die Knick-Kanten der Masten sollten innen sein. Sie sind bei diesem Modell besonders breit, damit die Kante auch gerade gebogen werden kann. Das Knicken ist bei den langen Masten der schwierigste Teil: Erst die beiden außen liegenden Teile knicken, so dass ein beites "U" entsteht, dann in der Mitte. Ein Stahllineal ist hilfreich. Wenn man den Mast auf eine weiche Unterlage legt, etwa eine dicke, weiche Pappe und mit dem Lineal dann an der Falzkante drückt, ist es ganz einfach.
Die üblichen Standard-Masten der DB, die für Lampen, Lautsprecher und natürlich Oberleitung verwendet werden, sind in einem matten Graugrün lackiert. Man sieht alle möglichen Schattierungen von Grau bis zu kräftigem Grün, einmal habe ich sogar leuchtend blaue Masten gesehen. Der Sockel wird betongrau lackiert und kann matürlich nach Belieben gealtert und verschmutzt werden.
Der Mast wird in die vier Schlitze des Sockels gesteckt und innen verlötet. Der Boden wird doppelt gefalzt; dann wird eine Befestigungsschraube eingelötet oder geklebt. Ab besten verwendet man eine Maschinenschraube, dann können die Masten analog zu der Befestigung anderer Hersteller durch die Anlagenplatte stabil verschraubt werden. Am Schluss den Socken fertig zulöten Die Masten sind auf diese Weise stabil genug, um die Oberleitung richtig zu verspannen.
Man braucht:
- Gute Schere oder Seitenschneider zum Heraustrennen der Ätzlinge
- Feine Feile zum Glätten der Grate
- Lötkolben mit Lötzinn und Flussmittel und/oder Sekundenkleber
- Feine Haarpinsel Größe 0 bis 2 zum Anmalen, oder Airbrush
- Lackfarbe je nach Einsatzzweck, graugün, grau, bei Conrad gibt es die Originalfarbe, die auch die Bahn für ihre Masten verwendet.
- Schwierigkeitsgrad: Einfach bis fortgeschritten
Das Biegen und Verlöten der Masten wird auf der Anleitung zum Knicken und Biegen ausführlich erklärt
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